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Vom lokalen Lernmosaik zur professionellen Bildungslandschaft

Neues aus der KoBiMa (Kommunale Koordinierungsstelle für Bildungsmanagement)

Mit der erstmaligen Teilnahme am bundesweiten Weiterbildungstag hat die Kooperation der Weiterbildungsträger im Landkreis eine neue Qualität erhalten. Die verstärkte Vernetzung der insgesamt neun Akteure auch sichtbar zu machen, trafen sich Vertreter der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH), der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der IHK, des Kolping-Bildungswerks und der beiden kirchlichen Bildungsträger EBW und KEB sollte auch nach außen deutlich sichtbar werden.
Deshalb lud Landrat Richard Reisinger im Landratsamt zur Unterzeichnung von gemeinsamen Kooperationsvereinbarungen ein. Diese „freiwillige Selbsterklärung“, so Landrat Richard Reisinger, „ist ein Zeichen dafür, dass das Thema Bildung immer mehr in den Fokus rückt und letztendlich auch der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration ist.“
Aus diesem Grund hat das Bildungsmanagement im Jahr 2016 erfolgreich einen Antrag beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine zusätzliche Stelle im Bereich „Bildungsangebote für Neuzugewanderte gestellt“ (siehe nächste Seite). Die Arbeitsgruppe der Weiterbildungsträger hat sich für das kommende Jahr weitere Ziele gesteckt: So soll eine große Weiterbildungsmesse das breite Angebot in der Region widerspiegeln. „Denn an Angeboten fehlt es uns nicht, wir müssen sie einfach nur bekannter machen“, so der Tenor der Arbeitsgruppe.
Ein weiteres wichtiges Ziel ist u.a. die Veröffentlichung eines Bildungsnewsletters, der Interessierte über wichtige Informationen aus dem Bereich „Bildung“ informieren soll. Zudem wird die Arbeit in der Nachhaltigkeitskonferenz weiter ausgebaut. An der Weiterentwicklung des Landkreisleitbildes ist die Bildungsmanagerin maßgeblich beteiligt. Ziel ist es, das Querschnittsthema „Bildung“ für alle Handlungsfelder des Leitbilds zu etablieren. Gleichzeitig werden die ersten Ziele aus dem Bereich „Familienbildung“ in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeplanung umgesetzt. So findet Anfang des Jahres ein erstes Arbeitstreffen zur Entwicklung einer Marketingstrategie statt.
Übrigens:„Integration durch nachhaltige Lebensstile“ – so heisst ein zweijähriges Erasmus+ Förderprojekt, das wir seit Herbst 2016 mit der VHS Cham sowie europäischen Partnern aus Frankreich, Schottland und Italien realisieren, um Zuwanderern Themen der Umweltbildung nahezubringen.


Bildungskoordination für Neuzugewanderte im Landkreis hat Fahrt aufgenommen

Als eine der ersten Kommunen deutschlandweit hat der Landkreis Amberg-Sulzbach die Stelle einer Bildungskoordination für Neuzugewanderte geschaffen.
In enger Abstimmung mit dem Bildungsmanagement und der Integrationsberatung, angesiedelt  an der Volkshochschule, ist Ulrike Zimmermann seit 01. Juli 2016 als Bildungskoordinatorin aktiv. Sie pflegt den Kontakt mit allen wichtigen Integrations-Bildungsakteuren im regionalen Umfeld. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Auswertung der Wirksamkeit von Sprach- und berufsvorbereitenden  Maßnahmen. Landrat Richard Reisinger zog nach 6 Monaten gemeinsam mit Ulrike Zimmermann sowie Bildungsmanagerin Julia Wolfsteiner und VHS-Leiter Manfred Lehner eine erste positive Zwischenbilanz.
 
Das Bündnis für Migration und Integration und andere Netzwerke vor Ort, aber auch die Zusammenarbeit mit der neuen Bildungskoordinatorin der Stadt Amberg, liegen Ulrike Zimmermann besonders am Herzen. So wirkt sie bei der Interkulturellen Woche mit, versteht sich auch als kulturelle Vermittlerin und Moderatorin oder steht als Referentin zu interkulturellen Themen zur Verfügung.

Besonders möchte sich Ulrike Zimmermann für die Ehrenamtlichen im gesamten Landkreis engagieren, die in der Integrationsarbeit tätig sind, mit Bildungsangeboten und konkreten Hilfen. Die Bildungskoordinatorin freut sich über Anfragen und Anregungen und ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse ulrike.zimmermann@vhs-as.de und telefonisch unter 09661/ 811 9170.


Bildungsportal

Gute Weiterbildungs- und Beratungsangebote sind gefragter denn je. Vor allem der regionale Bezug zu Aktivitäten und Veranstaltungen bietet einen Mehrwert für die Bürgschaft. Mit dem Bildungsportal schaffen der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg gemeinsam mit den einzelnen Anbietern ein für die Bürger zugeschnittenes und vor Ort verfügbares Sortiment. Auch überregionale Angebote können den weiterführenden Informationen entnommen werden.
Bildungsträger aus dem Landkreis  sowie Anbieter von Beratungsstellen die Angebote kostenfrei einstellen wollen, können sich bei Anita Kistenpfennig, Ansprechpartnerin für den Landkreis Amberg-Sulzbach, (Telefon 09661/81 15 35), E-Mail: anita.kistenpfennig@vhs-as.de melden.

 

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August 2017